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Was bewirken Risikofaktoren bei Bluthochdruck?
Das Auftreten von Folgeerkrankungen wie z.B. Herzinfarkt oder Schlaganfall ist nicht alleine von der Höhe des Blutdrucks abhängig. Zum einen spielen gegebene Faktoren wie Alter und Geschlecht eine Rolle, zum anderen aber auch beeinflussbare Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht, erhöhte Cholesterinspiegel oder Diabetes mellitus. Es lagern sich Blutfettbestandteile in den Gefäßwänden ab, die zu einer Verdickung und Verengung der Gefäße an z.B. Auge, Niere und Herz führen können. Die Gefäße werden arteriosklerotisch (sie versteifen), die Pumpleistung des Herzens nimmt ab und infolge dessen steigt der Blutdruck an. Ein nicht behandelter Bluthochdruck kann zur Erblindung führen. Die Ausscheidungsfunktion der Niere kann eingeschränkt sein und im Endstadium zu einem völligen Funktionsverlust führen. Auch der funktionsfähige Anteil der Lunge nimmt möglicherweise ab.
Allgemein gilt: Patienten, die neben einem Bluthochdruck zusätzliche Risikofaktoren aufweisen ("kardiale Risikopatienten"), erkranken mit höherer Wahrscheinlichkeit an Folgeschäden.
 Beschleunigung von bluthochdruckbedingten Endorganschäden und Folgeerkrankungen durch Risikofaktoren.
Risikofaktoren
Die folgende Liste zeigt die Faktoren, die in Kombination mit hohem Blutdruck das Risiko für gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen:
- Übergewicht
- Zuckerkrankheit
- Rauchen
- erhöhter Cholesterinspiegel
- Gefäßverkalkung
- erhöhte Eiweißausscheidung über die Niere
- Verdickung des Herzmuskels
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