BLUTHOCHDRUCK-PATIENTEN.DE DiagnoseTherapieLebenCheck-UpForum

Was ist Bluthochdruck?
Woher kommt Bluthochdruck?
Ist Bluthochdruck gefährlich?
Risikofaktoren
Übergewicht
Zuckerkrankheit
Rauchen
erhöhter Cholesterinspiegel
Gefäßverkalkung
erhöhte Eiweißausscheidung über die Niere
Verdickung des Herzmuskels
Risikofaktoren beeinflussen
Bluthochdruck & Herz
Bluthochdruck & Gefäße
Bluthochdruck & Gehirn
Bluthochdruck & Nieren
Folgeerkrankungen vermeiden

Risikofaktor erhöhte Eiweißausscheidung über die Niere


 

Was ist eine erhöhte Eiweißausscheidung über die Niere?


Eiweiße werden in geringen Mengen schon bei gesunden Menschen im Urin gefunden. Eine erhöhte Ausscheidung von Eiweißen wird Proteinurie, oder - wenn es sich nur um geringe Mengen eines bestimmten Eiweißes, dem Albumin, handelt - Mikroalbuminurie genannt. Eine Mikroalbuminurie ist ein frühes Zeichen für eine Nierenschädigung.

Geschädigt ist dabei das Filtersystem der Niere, das die Aufgabe hat, das Blut von Stoffwechselabfällen zu reinigen. Normalerweise ist das Filtersystem so geregelt, dass Eiweiße nicht herausgefiltert werden. Ist der Filter geschädigt, dann rutschen die Eiweiße durch den Filter in den Urin.

Grafik: Filtersystem der Niere
Filtersystem der Niere

Da die Niere sehr empfindlich auf einen zu hohen Blutdruck reagiert, kommt es bei Bluthochdruck häufig zu Nierenschädigungen.

Warum ist eine erhöhte Eiweißausscheidung über die Niere gefährlich?


In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Nierenerkrankungen mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergehen. Das bedeutet, dass jemand, der nierenkrank ist, ein deutlich höheres Risiko hat, z. B. einen Herzinfarkt zu erleiden. Dies gilt sowohl für schwer Nierenkranke, die sich einer Blutwäsche unterziehen müssen, als auch für Personen mit minimalen Niereneinschränkungen. Erklärt wird es damit, dass die Schäden im Filtersystem der Niere auch bedeuten, dass im gesamten Körper bereits Schäden an den Gefäßen vorhanden sind. Somit zeigt die erhöhte Eiweißausscheidung an, dass die Gefäße des Patienten empfindlich auf schädigende Einflüsse reagieren und schneller verkalken.
 
Home Kontakt Sitemap Disclaimer Impressum